NamasteVapes Austria · Konduktion oder Konvektion?
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Vaporizer News

Konduktion oder Konvektion?

Posted on May 22, 2015

Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird: Was ist der Unterschied zwischen Konvektion und Konduktion, und was ist besser? Generell muss man dazu sagen, dass es von den eigenen Vorlieben abhängt, welche Verdampfungsmethode besser ist. Jedoch ist es durchaus interessant und auch wichtig zu verstehen, wo genau der Unterschied liegt und wie sich die beiden Methoden auf die Dichte, Intensität und das Aroma des Dampfes auswirken. Es gibt sowohl tragbare als auch Tisch-Vaporizer, die Konvektion oder Konduktion anwenden, in seltenen Fällen, kann man sogar beides miteinander kombinieren. Hier stellen wir Ihnen eine Übersicht der Methoden vor und darüber, wie sie wirken:

Konduktionshitze

Conduction Style Vaporizers - the heating chamber makes direct contact with the blends | NamasteVapes Deutschland

Die Argumentation für Konduktion führt an, dass es ein einfacherer/ direkterer Weg ist, die Kräutermaterialien zu verdampfen – was man diskutieren kann. Das Material wird innerhalb einer Heizkammer erhitzt, in der das Material direkten Kontakt zum Heizelement hat – es wird sozusagen im „Ofen gebacken“. Es gibt viele, sehr populäre Vaporizer, die mit dieser Methode arbeiten, wie z.B. der PAX, PAX 2, der Arizer Solo, der Arizer Air oder auch der Summit von Vapium. Diese Vaporizer (speziell die, mit einer Heizkammer aus Stahl) produzieren dichten, starken Dampf und haben ein „getoastetes“ Aroma im Vergleich zu den Konvektions-Vaporizern. Die Leistung (Performance) des Vaporizers hängt dabei ziemlich stark von der Heizkammer ab und wie die Hitze durch das Gerät in das Mundstück geführt wird, um dabei möglichst effizient zu arbeiten und keine Verbrennung (combustion) zu verursachen. Dabei ist z.B. auch wichtig zu beachten, dass man bei einem Konduktions-Vaporizer die Kräuterkammer komplett füllt – heißt im Umkehrschluss, dass kurze, leichte Benutzungen (sessions) nicht zum optimalen Ergebnis führen. Daher empfehlen wir Konduktions-Vaporizer eher Personen, die einen schwereren, dichteren Dampf bevorzugen.

Konvektionshitze

Convection Style Vaporizers - the materials do not contact the heating element directly | NamasteVapes Deutschland

Das Herauslösen der aktiven Inhaltsstoffe aus Ihrem Aromatherapie-Material kann auch anders betrieben werden, als oben beschrieben. Konvektionshitze beschreibt den Vorgang in dem Luft über ein Heizelement transportiert und dadurch erhitzt wird, wonach die dadurch erhitzte Luft in die Kräuterkammer geführt wird und die Extrakte des Materials in sich aufnimmt. Das Material hat keinen direkten Kontakt zum Heizelement, das macht die Konvektionsmethode eleganter für Vaporisatoren und produziert einen viel reineren Dampf, der jedoch auch nicht ganz so dicht und stark ist, als mit der anderen Vorgehensweise. Einer der bekannteren Vaporizer, die dieses Verfahren nutzen, ist der Firefly, der ein patentiertes Heizelement besitzt, das die Luft durch den internen „Grill“ und dann durch die Kräuterkammer leitet. Der Firefly produziert dadurch einen unglaublichen Dampf, der vorher noch durch einen Kanal in der innerhalb des Gerätes geführt wird, um den Dampf etwas abzukühlen, bevor er das Mundstück erreicht. Generell produziert die Konvektion einen ehrlicheren „authentischeren“ Geschmack des benutzten Materials, die Konduktion produziert ein leichtes „Toastaroma“, was auch oft geschätzt wird.

Viele der besten und bekanntesten Tisch-Vaporizer arbeiten mit Konvektionshitze, unter anderem der Volcano Classic oder Volcano Digital von Storz & Bickel, der Silver Surfer von 7th Floor, der Vapir VapirRise oder der Arizer Extreme Q. Diese Geräte arbeiten mit der gleichen Methode, jedoch auf einem höheren Level mit größeren Heizelementen, die etwas mehr Zeit benötigen, um aufzuheizen. Diese Geräte bringen meist noch diverse zusätzliche Features, wie Displayanzeigen für Temperatureinstellungen, oder Ventilator-Stufen (sofern vorhanden), einige können sogar an Hand von Fernbedienungen gesteuert werden! Der größte Unterschied zu den Tisch-Vaporizern ist, dass diese mit „forced Air“ (Ventilator) oder „whip-style“ (Schlauch) – Methoden arbeiten – einige können beides. Wir werden auf diese Thematik in einem zukünftigen Beitrag näher eingehen. „Forced Air“ Methode heißt jedoch, dass der Vaporizer einen Ventilator, eine Pumpe, oder ähnliches besitzt, welcher die Luft durch die das Aromatherapie-Material „zwingt“, also bläst – es wird also keine Zugkraft vom Nutzer benötigt, die Luft kommt also zum Nutzer, ohne dass dieser aktiv werden muss. Der Volcano z.B. nutzt das Ballon-System, welches genauso funktioniert, nur dass der Dampf in einem Ballon gespeichert wird. Danach wird der Ballon abgetrennt und der Nutzer inhaliert je nach Belieben direkt aus dem Ballon.

Das „whip-style“ – System wird durch einen Schlauch genutzt, an dem der Nutzer zieht, um die erhitzte Luft durch das Material zu befördern – der Nutzer entscheidet somit, wie stark und wie dicht die Dampfproduktion erzeugt werden soll. Je langsamer man zieht, desto mehr Zeit hat das Heizelement, die Luft zu erhitzen und desto dichter wird der Dampf – dazu gehört ein wenig Übung bzw. muss man in der Regel am Anfang ein wenig experimentieren, um die perfekte Dampfproduktion und die dafür benötigte Inhaliertechnik herausgefunden hat.

„Hybridhitze“

Zum Schluss gibt es noch Vaporizerm die arbeiten – wir würden sagen „Hybridhitze“ – sowohl mit Konduktions- als auch mit Konvektionshitze. Das beste Beispiel hierfür ist dar bekannte und allseits geschätzte DaVinci Ascent. Der Ascent produziert einen qualitativ sehr hochwertigen und geschmackvollen Dampf, besitzt ein Heizelement aus Keramik und einen Glas-an-Glas-Dampfkanal. Das sind zwei wichtige Voraussetzungen, welche den Ascent von vielen Konkurrenten abhebt und nicht selbstverständlich ist. Wir werten dieses Gerät als „Hybrid-Gerät“, da hier die das Material in der Heizkammer direkt erhitzt wird, jedoch vom Boden des Gerätes durch eine Öffnung ebenfalls Luft angesaugt und durch die Heiz-/Kräuter-Kammer zirkuliert wird. Dadurch wirkt die Kammer nicht komplett als „Ofen“ und beide Methoden kommen zum Einsatz. Das Heizelement wirkt dabei auch schonender und neutraler, als ein Heizelement aus Stahl und kombiniert imit dem Dampfkanal aus purem Glas kann es nicht zu Aromaverfälschungen kommen und der Dampfproduktion ist extrem hochwertig. Unter anderem deshalb gehört der DaVinci Ascent zu unseren beliebtesten Modellen.

Damit kommen wir auch zum Ende! Zusammenfasend kann man sagen, dass Konduktionshitze für alle geeignet ist, die dichte und große Dampfwolken produzieren möchten. Alle, die ein pures, unverfälschtes Aroma bevorzugen, sollten sich an die Vaporizer mit Konvektionshitze halten. Sollten Sie weitere Fragen zu den Produkten und nahezu unendlichen Möglichkeiten haben, wenden Sie sich gerne jederzeit an unseren Kundenservice, der sich sehr darauf freut, Ihnen weiterhelfen zu dürfen!

Schauen Sie sich einfach die Kollektionen an tragbaren und Tisch-Vaporizern an – als Entscheidungshilfe können Ihnen sicherlich auch die Review-Videos in unserem Blog dienen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und hoffentlich bis bald!

Herzliche Grüße

Ihr NamasteVapes Team

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